Projekte
Klinisch-translationale Projekte
Die Arbeitsgruppe verbindet klinische Patientenversorgung mit longitudinalen Kohorten, strukturierter Probengewinnung, Biobanking sowie Liquor-, Blut-, Bildgebungs- und digitalen Verlaufsparametern. Ziel ist es, Krankheitsaktivität, Progression und Therapieansprechen bei Multipler Sklerose, Autoimmunenzephalitis, NMOSD und weiteren neuroimmunologischen Erkrankungen präziser zu erfassen. Ergänzend werden biomarkerbasierte und differenzialdiagnostische Fragestellungen bei ausgewählten neurodegenerativen und neuropsychiatrischen Erkrankungen untersucht, insbesondere im Hinblick auf Neuroinflammation, Neurodegeneration und krankheitsübergreifende Biomarkersignaturen.
Schwerpunkte:
- longitudinale Patientenkohorten bei Multipler Sklerose und weiteren ZNS-Autoimmunerkrankungen
- strukturierte Sammlung von Serum-, Plasma- und Liquorproben
- Verknüpfung von Biomarkern mit klinischen Verlaufsdaten, MRT, OCT und digitalen Messverfahren
- Entwicklung integrierter diagnostischer und prognostischer Konzepte für die klinische Neuroimmunologie
Klinische Studien, Kohorten und Biobanking
Lokale Studienleitung:
Grundlagenforschung
Ein experimenteller Schwerpunkt der Arbeitsgruppe liegt auf der Rolle des Aryl-Hydrocarbon-Rezeptors in regulatorischen B-Zellen. Untersucht wird, wie AHR-abhängige Signalwege regulatorische Immunzellfunktionen beeinflussen und ob deren gezielte Modulation neue diagnostische oder therapeutische Ansätze bei schubförmiger und progredienter Multipler Sklerose eröffnen kann.
Methodische Schwerpunkte:
- EAE-Mausmodelle der Multiplen Sklerose
- funktionelle Analysen patientenabgeleiteter Immunzellen
- Immunphänotypisierung mittels Durchflusszytometrie
- ex vivo Assays und Co-Kulturen
- Modulation von AHR-Signalwegen
- hochdimensionale Genexpressionsanalysen, einschließlich CITE-seq
- Integration klinischer Verlaufsdaten und Biomarker
Kooperationen und wissenschaftliche Vernetzung
Die Arbeitsgruppe verfolgt einen eigenständigen klinisch-translationalen Schwerpunkt innerhalb der Neuroimmunologie. Zugleich besteht eine enge wissenschaftliche Kooperation mit der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. med. Veit Rothhammer, insbesondere in den Bereichen Immunmetabolismus, AHR-Signalwege, regulatorische Immunzellfunktionen, experimentelle Neuroimmunologie und translationale Biomarkerforschung.
Darüber hinaus ist die Arbeitsgruppe in klinische und wissenschaftliche Netzwerkstrukturen der Neuroimmunologie eingebunden. Weitere Kooperationen bestehen in den Bereichen Biobanking, Liquor- und Blutbiomarker, MRT- und OCT-basierte Verlaufsbeurteilung, digitale Phänotypisierung sowie klinische Studien und Kohorten.Die Arbeitsgruppe verfolgt einen eigenständigen klinisch-translationalen Schwerpunkt innerhalb der Neuroimmunologie. Zugleich besteht eine enge wissenschaftliche Kooperation mit der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. med. Veit Rothhammer, insbesondere in den Bereichen Immunmetabolismus, AHR-Signalwege, regulatorische Immunzellfunktionen, experimentelle Neuroimmunologie und translationale Biomarkerforschung.
Darüber hinaus ist die Arbeitsgruppe in klinische und wissenschaftliche Netzwerkstrukturen der Neuroimmunologie eingebunden. Weitere Kooperationen bestehen in den Bereichen Biobanking, Liquor- und Blutbiomarker, MRT- und OCT-basierte Verlaufsbeurteilung, digitale Phänotypisierung sowie klinische Studien und Kohorten.
Kooperationspartner:
- Prof. Dr. Veit Rothhammer (Neurologische Klinik, UK Erlangen)
- Prof. Dr. Kai Hildner (Medizin 1, UK Erlangen)
- PD Dr. Heiko Gassner (Molekulare Neurologie, UK Erlangen)




